Burnout

Burnout wird als Ausgebranntsein - als Zustand der totalen Erschöpfung - definiert. Es ist das Resultat von chronischem Stress und bezeichnet einen besonderen Fall zumeist berufsbezogener körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung. 

Viele Menschen verfolgen das ständige Ziel, alle Aufgaben – sowohl beruflich als auch privat – jederzeit und vor allem immer perfekt erledigen zu können. Das bedeutet immer zu 100 % leistungsfähig sein zu müssen und keine Schwäche zeigen zu dürfen. Schleichend und unbemerkt zeigen sich Symptome, die zu Beginn kaum der Rede wert sind: Was bedeutet es schon, dass man schlecht einschlafen kann oder immer mal wieder aufwacht, weil man noch am Grübeln ist. Verminderte Konzentrationsfähigkeit und Abgeschlagenheit werden mit Kaffee und Zigaretten überbrückt. Sollte der Körper mal schwächeln, gibt es außerdem viele wirksame Mittel aus der Apotheke. Für jedes Problem gibt es eine schnelle Lösung. Und das meist über viele Jahre!

Selbst wenn der Körper sich zunehmend abgeschlagen fühlt, sich kaum noch regenerieren kann und Schlafstörungen zum alltäglichen Leben gehören, kommt kaum einer auf die Idee, dass etwas nicht im Gleichgewicht sein könnte. Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und ein Mangel an Motivation führen dazu, dass wir den Tag nicht mehr ohne Kaffee und Zigaretten bewältigen können. Wenn wir dann auch noch jeden Abend zu Alkohol greifen besteht bereits eine massive Schieflage. Und wenn wir dann plötzlich – ohne erkennbaren Grund – z.B. an Bluthochdruck, Schlafstörungen, Rücken-, Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen leiden, wir der Arzt kontaktiert, der am besten sofort auf der Stelle eine Wunderpille hervorzaubern soll.

Am Anfang eines Burnout stehen immer Gefühle wie Unzufriedenheit, Ärger und Resignation. Später kommen Leistungsstörungen, Rückzug von den KollegInnen im Arbeitsbereich und den Menschen im privaten Umfeld hinzu sowie Gefühlsausbrüche und Zynismus bei geringfügigen Anlässen. Erst im letzten Stadium zeigt sich Resignation, psychosomatische Störungen, Depressionen und Handlungsunfähigkeit.

Ein ausgeprägte Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung durch andere begünstigt ein Burnout, vor allem wenn die Tendenz zu Ehrgeiz und Perfektionismus gegeben ist. Der Zwang sich zu beweisen führt dann zu einem verstärkten Arbeitseinsatz und in Folge zur Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse. Solch hochgesteckte Ziele werden in Unternehmen aber meist positiv bewertet und gefördert, indem z.B. über Leistungsziele Konkurrenz zwischen Einzelpersonen oder Gruppen hergestellt wird. Daher ist es oft sehr schwer, den schleichenden Prozess zu erkennen.

Früher tauchte dieses „Ausgebrannt‐Sein“ vor allem im Zusammenhang mit helfenden und sozialen Berufen auf. Inzwischen findet sich das sogenannte Burnout-Syndrom und auch dessen Vorstufen in allen Berufsgruppen. Ein Manager oder Vorstand kann dabei genauso betroffen sein wie eine im Haushalt tätige Mutter.

Da eine emotionale Erschöpfung auch Auswirkungen in der körperlichen Ebene hat, können sich hier bereits systemische Störungen wie z.B. Allergien, Pilzbefall, Parasitosen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schwermetallbelastungen, Schilddrüsenfehlfunktionen oder hormonelle Dysfunktionen, Vitaminmangel (z.B. Vitamin D, Vitamin B) und Mineralstoffmangel (z.B. Magnesium, Zink etc.), chronische/ akute Entzündungen und Säure-Basen-Störungen zeigen.

Einer Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes, eine Darmsanierung, eine Nahrungsumstellung und eine Behandlung durch Akupunktur sowie mit Nahrungsergänzungsmitteln und Homöopathika kommt daher die gleiche Bedeutung zu, wie ein persönlicher Erkenntnis- und Entwicklungsprozess – in diesem Fall mit Hilfe der Ontologischen Kinesiologie, sowie individuell angewandten zusätzlichen Methoden. Dieser Prozess beinhaltete eine Veränderung der unbewussten Glaubenssätze und der daraus entstandenen Verhaltensweisen und geht automatisch mit der Entfaltung unseres inneren Potentials einher. Dies bewirkt in Folge immer auch eine Entspannung unseres vegetativen Nervensystems und gleichzeitig die Aktivierung der körpereigenen Regenerationsmechanismen und des Immunsystems.

 

 

Bild: DaMentalVaporz
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