Ontologische Kinesiologie

Die Ontologische Kinesiologie hat sich aus der klassischen Kinesiologie entwickelt und wurde von Solihin M. Thom D. O. einem Schüler von Dr. Georg Goodhard (dem Begründer der angewandten Kinesiologie) und von Dr. Alan Beardall (Begründer der klinischen Kinesiologie) ins Leben gerufen. Sie wird von Dr. Solihin M. Thom laufend unter Berücksichtigung neuester Erkenntnisse weiterentwickelt. Die moderne Kinesiologie wird heute über renommierte Weiterbildungsorganisationen angeboten und von professionellen Ausbildnern unterrichtet und von Ärzten, Heilpraktikern und selbständigen diplomierten Kinesiologen erfolgreich angewandt.

 

Ontologie versteht sich als die Lehre des Seins und hier bedeutet es, sich auf sich selbst einlassen, das Aussteigen aus Anpassungsmechanismen und Zwängen, Position beziehen, das Ablegen von Masken, das Umsetzen der eigenen Anlagen und Interessen, präsent sein und aus dem momentanen Sein etwas entstehen lassen, sich annehmen, wie man ist, ohne sich damit abfinden zu müssen und seinen Verstand einzusetzen, um dafür Verständnis zu haben.

 

Bei dieser, vom englischen Osteopathen Solihin Thom Do. Ac. entwickelten Kinesiologie-Methode, welche auch Opening Human Potential (OHP) genannt wird, sieht man in Problemen eine Botschaft, die einen anstehenden Wachstumsprozess anzeigt und uns auf menschlicher Ebene etwas lernen lässt. Die Ontologische Kinesiologie ist eine Methode, die ein größeres Bild vom „Ganzen“ vermittelt. Dadurch können Krankheit und Probleme nicht mehr als Feinde, sondern als nützliche Signale, die uns unseren Zustand widerspiegeln, verstanden werden.

 

Mit dieser Technik steht ein Feedbacksystem zur Verfügung, mit dessen Hilfe der eigentliche Prozess hinter einem momentanen (Seins-) Zustand erkannt wird. Die Aufmerksamkeit gilt also primär nicht dem Symptom oder Problem als solches, sondern dem anstehenden Lern- und Wachstumsprozess. Aktuelle Probleme werden in ihrem Bezug auf frühere Erfahrungen gesehen, die damals nicht verarbeitet werden konnten und sich nun zB. in Form von Krankheit, mangendem Selbstbewusstsein oder in zwischenmenschlichen Problemen zeigen können. Das Ziel ist es, Hintergründe und Ursachen sowie die daraus entstandenen inneren Konflikte und Verhaltensweisen aufzuzeigen. Es geht um die Auseinandersetzung mit unbewussten, meist schon in der Kindheit gespeicherten Bewertungen und Glaubenssätzen.

 

Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests und Mudras erhält man Informationen aus tieferen Schichten des Bewusstseins, was zu Erkenntnis und einem nunmehr möglichem Entwicklungsprozess führt, der das eigentliche Ziel darstellt. Sobald wir die alten Traumata und Ängste hinter uns lassen und ihre Botschaft verstanden und verarbeitet haben, beginnt ein heilender Reorganisationsprozess und die Symptome und Auswirkungen im äußeren Leben beginnen sich aufzulösen.

 

Bild: DaMentalVaporz
Bild: DaMentalVaporz